Unter diesem Motto lädt die Messe Offenburg gemeinsam mit der Kulturinitiative Kosmos Schwarzwald zu einer besonderen Ausstellung ein.
In der EDEKA-Arena erwarten Sie Werke von neun Künstlerinnen und Künstler.
Das verbindende Element: Alle Werke sind inspiriert vom Schwarzwald – mal traditionell, mal überraschend modern, immer aber vielfältig und bunt. So entsteht ein spannender Mix aus ganz persönlichen Sichtweisen auf eine Region, die mehr Gesichter hat, als man auf den ersten Blick vermutet.
Auch in diesem Jahr zeigt die Ausstellung auf der ORM ein vielfältiges Spektrum an Malerei, Objektkunst und Fotografie. Besucherinnen und Besucher können sich auf spannende Arbeiten von neun regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern freuen:
seit 2003 freischaffende Künstlerin aus Haslach i. K.
Teilnahme an nationalen und internationalen Ausstellungen und Projekten.
Beate Axmann präsentiert in der Ausstellung SCHWARZ.WALD.BUNT ihre aktuelle Serie ABNOBA, inspiriert von der keltischen Schutzgöttin des Schwarzwaldes, Abnoba. Sie gilt als Beschützerin von Wald, Bächen und Tieren. In ihren Werken verschmelzen Natur, Mythos und Geschichte zu einer eigenständigen, sinnlichen künstlerischen Sprache.
"Rotmacht" aus der Serie Abnoba

Reinhard Berg, Kulturpreisträger aus Wiesbaden, lebt seit einem halben Jahr im Schwarzwald und zeigt als Fotokünstler seine Sicht als Städter auf seine neue Heimat. Im Fokus steht die subjektive Fotografie.

Gundel Busch, freischaffende Künstlerin aus Freiamt, hat ihre Werke bereits international ausgestellt. Ihre Bilder sind figurativ ausgestaltet. In Serien verarbeitet sie verschiedene Themen. Aufgebaut in vielen Schichten wirken ihre Gemälde farbig und expressiv.
SchwarzwaldBLUES

Die Malerei von Bernd Himmelsbach schöpft aus der Natur und der Figuration. Er hat in mehr als zwei Jahrzehnten eine ganz eigene Bildsprache entwickelt, in der die Figuration vor allem auch als Vorwand, für einen oft überbordenden Rausch der Farben und grafischen Linien dient. Er überzeugt aber auch in der Entfremdung durch sicheres Gespür und reizvolle Spannungsmomente, durch eine gemalte Poesie, die das Auge lustvoll umschmeichelt.
Auszug aus: Jürgen Haberer, Lahrer Zeitung, 11. Mai 2017

Als Künstlerin und Jägerin schöpft Karin Hirschle ihre Inspiration aus der Natur, besonders aus den Wildtieren des Schwarzwaldes. Hier ist der Wald ihr Atelier, in dem sie ihre Werke direkt in der Natur malt. Ihre gefühlvolle und ausdrucksstarke Kunst wird auch in ihrem Atelier in Steinach sichtbar, wo ihre Leidenschaft für ihr Handwerk im kreativen Chaos spürbar ist.

Ich gestalte gerne gewöhnliche, unspektakuläre Gegenstände aus der Natur und der Alltagswelt. Bevorzugte Themen und Bilderserien: "Jahreszeitliches", "Pflanzen, Samen, Blüten und Blättern", "Waldboden", "Kruscht und andere Kostbarkeiten", "Spielereien" und "Landschaften und Tierwelt im Schwarzwald".
Dabei folge keinem bestimmten Stil, vielmehr bin ich beeinflusst von der realistischen und impressionistischen Malerei. Am liebsten arbeite ich im Freien – auch als "Museumsmaler" in den Vogtsbauernhöfen. Seit 2017 baue ich dort regelmäßig meine Staffelei auf und lasse mich inspirieren von allen Geschehnissen um mich herum, bevorzuge Kombinationen der unterschiedlichsten Motive, Themen, Inhalte und Techniken.
Manchmal zitiere ich Bildteile mit kunsthistorischen Inhalten, um damit entweder eine neue oder aber fremde Wirkung zu erzielen. „Das bedeutet z. B. auch, dass ich Gemälde im Sinne der "Appropriation Art" anfertige. Das meint die Gestaltung von Gemälden, welche andere Künstler gemalt haben könnten, allerdings keine Fälschungen.
Ich möchte Werke schaffen, die auf Aspekte der Gemeinschaft, der Region des Schwarzwaldes abzielen, auf die man zu Recht stolz sein kann. Sie könnten eine selektive Idealisierung des Lebens der Region und eine Empfänglichkeit für Objekte, Landschaften und menschlichen Szenen demonstrieren, in denen regionale Besonderheiten zu finden sind und gefeiert werden können.
Gemälde wie Brezel, Laugenweckle, Schwarzwälder Schinkenspeck, Schwarzwälder Kirschtorte, bäuerliche Utensilien, Waldboden, Menschen, Tiere und Landschaften in unterschiedlichen Techniken und selbst hergestellten Farben aus unterschiedlichen Pigmenten.

Jasmin Seidel ist Lost-Place-Fotografin und zeigt in ihren Arbeiten die Schönheit des Verfalls und die stille Poesie verlassener Orte. Mit viel Gespür für Licht und Atmosphäre fängt sie die Geschichten ein, die in Mauern, Räumen und vergessenen Details weiterleben. Ihre Fotografien verbinden dokumentarische Authentizität mit künstlerischem Ausdruck und laden dazu ein, die Magie des Vergänglichen neu zu entdecken.

Geboren 1955 und aufgewachsen in Straßburg, seit 1977 lebe ich in Deutschland.
Den Impuls zu meiner kreativen Arbeit mit Holz erhielt ich sicherlich durch mein Formbewusstsein, das in meinem Beruf als Friseur geprägt wurde. Mein Gespür für Dreidimensionalität war dadurch bereits geschult. Mit klaren Vorstellungen im Kopf begann ein autodidaktischer, kreativer Weg.
Während meiner gesamten kreativen Arbeit war es mir nie vordergründig wichtig, bestimmten Kunstansprüchen zu genügen oder mich schon im Voraus auf eine stilistische Erkennbarkeit festzulegen. Vielmehr stand für mich das Experiment im Vordergrund – das Umwandeln einer natürlich gewachsenen Form in eine neue Geometrie.
Dieser Prozess, das Umgestalten einer Naturform in eine Kunstform, erfordert Spontaneität, aber auch Kraft und Konzentration. Je nach Art des Holzes zeigt er mir immer wieder neue Bearbeitungsgrenzen auf. Genau das finde ich spannend: Es ermutigt mich, stets neue Wege auszuloten und zu gehen.

Heimat im Herzen, Kamera in der Hand. Altes bewahren. Neues erschaffen.
Ich bin Sebastian Wehrle – Fotograf mit Herz fürs Detail und tief verwurzelt im Schwarzwald. Meine Kunstwerke sind eine Einladung: zum Entdecken, zum Innehalten, zum Staunen. Diese Motive erzählen Geschichten – von Menschen in Tracht, von Kühen mit Charakter, von Licht, Farben und Momenten, die sonst oft übersehen werden. Vielleicht spürt man was mich antreibt: die Liebe zur Heimat, der Blick für das Besondere und die Freude daran, Traditionen neu zu interpretieren. Ich möchte euch mitnehmen – in meine Welt zwischen alten Bräuchen und moderner Bildsprache. Lasst euch inspirieren. Vielleicht findet ihr ja euer Lieblingsstück darin.
